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Blog - Inselurlaub auf Baltrum

Winter 2022/23

So langsam kommen wir ja in den Herbst und dann beginnen auch die Anfragen für den Winter. Wie soll ich es sagen, aber ja, wir schliessen diesen Winter die Häuser, zum ersten Mal seit wir auf der Insel vermieten. Ein erstmal merkwürdiger Gedanke, doch nach längerem Überlegen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es diesen Winter nicht zu kalkulieren ist. Unser Strompreis ist ab Oktober viermal so hoch, die Gaspreisanpassung steht noch aus, bei der Energieklassifizierung liegen die älteren Häuser auf der Insel eher bei >G< und 70% der Heizkosten fallen in die Monaten von Mitte November bis Mitte April. Das nenne ich mal eine Hausnummer.

Nicht dass Sie jetzt denken, der Herr Grändorf macht sich da schöne Tage, nee, ich gehe dann auch von der Insel. Für meine Frau und mich auch eine neue Erfahrung, das kennen wir ja gar nicht mehr, vier bis fünf Monate im selben Haus, das müssen wir sicher wieder üben. Das wird schon klappen …..

 

Saison mal anders

Ich denke ja manchmal – alles schon erlebt – aber kein Jahr ist wie das andere. Letztes Jahr nach Corona war die Stimmung eher, wir lassen es mal richtig krachen, was kostet die Welt, wir wollen was erleben. Ich habe das als weniger schön wahrgenommen, man nennt das wohl heliozentristisches oder egozentrisches  Weltbild. Diese Jahr ist ruhiger, nachdenklicher, die Gäste wirken geerdet. Ich höre häufig, mal sehen was nächstes Jahr kommt, mal sehen was dann geht, wir schränken uns etwas ein, aber der Urlaub ist uns wichtig. Es scheint ein eher leiseres Geniessen zu sein. Die Anfragen und Buchungen für 2024 sind definitiv nicht mehr geworden aber viele Insulaner sind gefühlt weniger genervt und gestresst. Mal sehen wie es kommt – kein Jahr ist wie das andere.

Die Baltrumer und der Strand

Ein schwieriges Thema, der Strand war/ist immer da und plötzlich ist er weg, wie soll das bloß im Sommer werden? Und dann die Rettung, Sand auffahren, Baltrum zahlt nur 10% der Kosten, den Rest tragen Land, Bund und wahrscheinlich auch noch die EU – top, machen wir so, es musste ja auch alles ganz schnell gehen. Mit der Entscheidung kann ich leben, der Sommer ist gerettet.

Andererseits, Wind und Stürme kommen seit mindestens einer Dekade eher aus Südwest, sagen zumindest die Windparkbetreiber, und die sollten es ja wissen – da kann der schöne Strand auch schnell wieder weg sein …..

Was ich auch noch bedenkenswert finde, diese Maschinen am Strand verbrauchen verbrauchen 3000 Liter Diesel – am Tag, ja richtig, am Tag. Wie passt das zu CO² Bilanzen und Weltnaturerbe – wie gesagt, ein schwieriges Thema

 

 

Wieder komplett: Seit Anfang April sind unsere neuen Angestellten bei uns!

Seit Anfang April sind unsere neuen Angestellten bei uns, der Start war für die beiden nicht sooo einfach. Ich hatte mir kurz vorher noch Covid eingefangen und da ich gern teile, habe ich meiner Frau auch noch etwas abgegeben. Dann gab es einen Haufen Arbeit aber eine etwas holprige Einarbeitung – via Telefon, WhatsApp und vom Balkon aus. Im Nachgang vielleicht gar nicht so schlecht, so gut kannte sich keine Angestellt nach vier Wochen aus …… Inzwischen sitzen wir auch zum >Dienstgespräch< bei einem Kaffee zusammen, besprechen die Woche, klären Fragen, mein Eindruck ist, wir arbeiten prima zusammen. Das läuft also.

Gute Nachrichten

Ja, wirklich gute Nachrichten. Ein Sturm nach dem anderen zieht über uns hinweg, beim letzten mal war ich schon ein wenig unruhig. Da dachte ich schon der Wind drückt uns Fenster und Türen auf, das Glas wird ja auch bei uns nur von den Glasleisten gehalten.

Wir suchen mal wieder

Ich habe lange nicht geschrieben, es gab auch nichts zu berichten was nicht in den bekannten Portalen besser, informativer, aktueller nachzulesen war.

Jetzt gibt es Neues zu vermelden, denn wir suchen aktuell eine Mitarbeiterin für die Reinigung der Wohnungen. An einer Insellösung arbeiten wir, Alternativen sind jedoch möglich.

Herbst

Die Herbstferien sind vorbei, anders als in den Jahren zuvor wird es aber nicht leer auf der Insel, halb voll, würde ich denken – bei uns auch. Es gibt bei Vielen so das Gefühl, zwischen der Saison und dem beginnenden Winter festzustecken. Sehr merkwürdig dieses Jahr ……..

Aber wir fangen trotzdem mit dem Räumen mal an, die Gartenmöbel kommen zum Wochenende rein, wir haben mit der Winterreinigung  begonnen, Instandhaltung steht auch an, die neuen Spülmaschinen sind geliefert worden. Weil ich vor Jahren nicht bis zum Ende gedacht habe, muss ich, wenn es schlecht läuft, dafür eine Küche ausbauen. Es wird schon nicht langweilig werden.

Werkstatt

Gründächer

Schön sieht das ja nicht aus und wir überlegen das ja schon länger, so ein Schuppendach mit Bitumenbahnen ist nicht schön. Andere nennen das Dachpappe, sieht aber immer noch so aus.

Abgehalten hat uns immer der Preis, aber manchmal läufts, meine Frau hat da ein holländisches Unternehmen ausfindig gemacht. Unsere Nachbarn sind schon pragmatischer. Das Dach muss dicht sein, wird der Eigentümer schon wissen – die Statik muss stimmen, garantiert der Eigentümer – die besonderen Anforderungen des Baurechts in den Ländern, kümmert sich der Eigentümer drum. Die bekämen wahrscheinlich auch einen Flughafen und eine Philharmonie termingerecht fertig. Da blieb dann nur noch das Geraffel auf die Insel liefern zu lassen. Und schon kommen dann plötzlich ganz viele ins Spiel, drei Speditionen, Lieferant, Inselspediteur auf dem Festland, Inselspediteur auf der Insel und die Baltrum Linie. Koordiniert aber alles über die Inselspedition Janssen in Norden, da laufen immer alle Fäden zusammen, die organisieren auch N´ney und Juist.

Und, das ist ganz wichtig, da müssen unsere Kinder Zeit haben, so als Last pro m² ist das nicht so viel aber in Summe. 2,5 Tonnen ist dann doch viel, das schaffen meine Frau und ich nicht mehr. Aber als Familie haben wir immer viel Spass.

Gründächer

Hauptsaison

Hauptsaison? Ja wirklich, wir sind in der Hauptsaison. Mir erscheint die Insel sehr ruhig, nicht dass ich das nicht mag, aber irgendwie ungewöhnlich für die Zeit. Mir ist schon klar, die Wahrnehmung ist unterschiedlich. Vielen Unternehmen fehlt Personal, die sehen das natürlich anders, öffnen später oder haben einen zusätzlichen Ruhetag. Die Strandkörbe sind alle ausgebucht, aber auf den Strassen oder am Strand, das war schon voller, so gefühlt. Ich habe mal im Rathaus nachgefragt, die Anzahl der Betten dürfte in den letzten fünf Jahren um circa 500 Betten gesunken sein. Ob es daran liegt?

Es normalisiert sich alles wieder

Inzwischen sind wir wieder angekommen, es ist noch nicht wie immer, aber die Gäste sind wieder da, die Sonne scheint …. Testen, ok, da gewöhnt man sich dran. Es ist alles, zumindest bei uns, noch sehr ruhig und sehr angenehm. Der Sommer kann also wegen mir kommen, das wird schon alles wieder.