Insulaner und das Fahrrad

Alle wissen es und viele beneiden uns – keine Autos, alles mit dem Fahrrad

 

Aber wie das so ist mit den Dingen des täglichen Lebens, man weiß sie nicht immer zu schätzen – Radfahren ist so wirklich schön nur bei sonnigem Wetter – wir haben aber auch Wind und Regen. Sehr unangenehmer ist es, wenn das Rad dann kaputt ist. Ist es übrigens häufig, viel draußen bedeutet viel Rost, immer reichlich Sand in der Kette, die Ventile sind häufig kött, ja, und die Platten … – gefühlt? Ständig! Was habe ich nicht alles schon probiert, >unkaputtbarer< Mantel, Gel in den Schlauch pumpen, Gelschlauch – alles Mist – Muschelsplitter sind so was an spitz, da gibt es kein Mittel. Vollgummi würde sicher noch gehen. Und in zwei von drei Fällen ist es hinten platt, eine Frage des Gewichts? Also Hinterrad raus, alten Schlauch raus, neuen Schlauch rein, alten Schlauch flicken, muss ja fix gehen, ist ja ein Gebrauchsgegenstand – ja ich weiß, kann man auch anders machen, nur den Schlauch raus und das Rad drinlassen, jaja, ich weiß…. Aber gestern habe ich etwas Neues probiert – und ich will da jetzt wirklich keine Werbung machen, aber … – ein Fahrradschlauch wie eine Wurst, zwei Enden, das Rad bleibt immer drin, einmal den Mantel über die Felge gezogen und man kann das ganze Ding rausziehen. Einfach genial. Da frage ich mich manchmal, wie borniert bin ich denn, da hätte man doch auch selber drauf kommen können, oder?

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