Die Welt verändert sich

banal, na klar, tut sie immer

Ich meine jetzt nicht die großen Dinge – Donald Trump, AfD, Weltklima, IS und Terror – da habe ich eher den Eindruck, erst gibt es eine durch Medien unterstützte ganz große Welle mit viel Empörung und zu erwartendem Weltuntergang und nach einiger Zeit das leise Erstaunen, dass die Sonne immer noch jeden Morgen aufgeht und das tägliche Leben seinen Lauf nimmt. Das Universum scheint doch tatsächlich ohne Menschen zu funktionieren. Da bin ich auf der Insel weit von ab.

Nein, ich meine die kleinen Dinge, die mein Leben hier beeinflussen – mehr Buchungen im Winter – und dabei meine ich nicht die Einnahmen, klar sind die auch willkommen, was anderes glaubt mir ja auch keiner – aber ein wenig mehr Leute auf der Insel ist schon nett. Besonders auffallend ist in unseren Häusern die steigende Zahl allein reisender Männer. Und ich meine jetzt nicht die Martins aus den Töpferkursen mit den Islandpullovern, sondern die, die einfach mal eine kleine Pause möchten, wo die Liebste es im Februar/März zu kalt und zu windig findet, die den Resturlaub verleben, die einfach mal zwei oder drei Bücher lesen wollen, ein Projekt abgeschlossen haben und wissen, wenn sie zuhause sind, gehen sie doch wieder ins Büro.

Für mich bedeute das hier und da ein zusätzliches nettes Gespräch, Infos und Input aus der großen Welt, Einblicke in eine andere Sicht. Ab Mai/ Juni bleibt dafür schon fast keine Zeit mehr – also, Danke Jungs

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